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http://de.community.dell.com/techcenter/partners/w/wiki/448.double-take-availability-equallogic-array-basierte-replikation.aspx

Verfasser: Murray White – Solution Architect bei Vision Solutions

Einführung

In dieser Demonstration erfahren Sie, wie Double-Take Availability als Ergänzung zur Equallogic-Array-basierten Replikation eingesetzt werden kann. Lassen Sie uns zunächst schauen, was Double-Take Availability zu bieten hat. Es umfasst zwei wesentliche Funktionen:

  1. Datensynchronisation und Replikation
  2. Schnelles Failover von Services oder des gesamten Servers in einer physischen oder virtuellen Umgebung.

Datenreplikation

Double-Take kann einzelne Dateien, Ordner, Volumes oder vollständige Server replizieren. Wenn Array-basierte Replikation nicht verfügbar ist, zum Beispiel im Fall eines Quellservers, der MD3200-Speicher und einen Ziel-Standby-Server mit EqualLogic-Speicher verwendet (wenn also keine SAN-Replikation möglich ist), kann Double-Take alles replizieren, was für den Server erforderlich ist, um auf einem Standby-Server gesichert zu werden - sowohl Systemzustände als auch Daten.

Wenn SAN-/Array basierte Replikation verfügbar ist, z.B. wenn ein Quellserver EqualLogic-Speicher für seine Daten verwendet und der Standby-Zielserver auch EqualLogic-Speicher verwendet, kann Double-Take so konfiguriert werden, dass Daten, die (von den EqualLogic-Geräten) SAN/SAN-repliziert werden, ausgeschlossen und nur nicht von der Array-basierten Replikation berücksichtigte Daten repliziert werden. 

Failover von Services oder des gesamten Servers

Bei der SAN-/Array-basierten Replikation werden die Daten an das SAN repliziert und sind im SAN verfügbar. Es sind jedoch bestimmte Schritte erforderlich, um diese Daten gemäß einer Failover-Bedingung verfügbar zu machen. Wenn die mit dem ausgefallenen Speicher verbundenen Server ausfallen, ist die Umstrukturierung der Server für einen Zugriff auf die SAN-zu-SAN-replizierten Daten häufig ein zeitaufwändiger Prozess.

Double-Take Availability schließt diese Lücke und ermöglicht ein Failover der ausgefallenen Server, die Daten in dem SAN verwenden müssen, für das ein Failover durchgeführt wurde. Ein Failover von Servern mit Double-Take Availability ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung und führt zu einer erheblichen Reduzierung des administrativen Aufwands, der mit der Bereitstellung von EqualLogic-Daten verbunden ist. Mit nur wenigen Mausklicks können Sie einen Server, für den ein Failover durchgeführt wurde, betriebsfertig konfigurieren und SAN-replizierte Daten darauf abrufen. 


Übersicht

Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die Umgebung werfen, die wir für diese Demonstration gewählt haben.

Quell-Server/-Quell-SAN

Die Umgebung beinhaltet einen Dell R710 PowerEdge-Server, der als virtueller vSphere-Host ausgeführt wird. Darüber hinaus haben wir ein EqualLogic PS6000XV-SAN-Speichergerät zum Hosten von Daten für die virtuellen auf dem R710 vSphere-Host ausgeführten Rechner.

Der virtuelle Guest-Rechner namens „VISION1“ wird auf dem vSphere-Host ausgeführt. Der virtuelle Guest-Rechner VISION1 hat ein C:\- und ein F:\-Laufwerk.

Auf dem Laufwerk C:\ befinden sich das Betriebssystem und andere Systemzustände (Programmdateien, Benutzerprofile usw.), einschließlich Double-Take Availability. Dieses Laufwerk ist in einem Datenspeicher auf dem vSphere-Host installiert.

Das Laufwerk F:\ ist ein Daten-Volume, und der Speicher des Laufwerks ist ein Volume, das sich im PS6000XV EqualLogic-SAN befindet.

Laufwerk F:\ greift auf das EqualLogic-SAN über eine iSCSI-Initiator-Verbindung zu, die vom Guest-Betriebssystem aus konfiguriert wird. Im vSphere-Jargon wird dies als „Raw Device Mapping“ (RDM) bezeichnet. Dies ist eine alternative Methode zum Anschließen an Speicher gegenüber der Aufbewahrung des Speichers in einem vSphere-Datenspeicher. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile; wenn jedoch Double-Take zur Ergänzung von EqualLogic-Speicher auf einem Server eingesetzt wird, haben Tests gezeigt, dass Raw Device Mapping die bevorzugte Methode zum Anschließen an den EqualLogic-Speicher ist. RDM ist die bevorzugte Methode aus drei Gründen.

  1. Der Neuanschluss des EqualLogic-Geräts nach dem Server-Failover ist ein einfacher Vorgang. 
  2. Raw Device Mapping bietet in der Regel eine Leistungsverbesserung gegenüber der Bereitstellung des SAN-Speichers über einen Datenspeicher.
  3. Mithilfe der RDM-Methode erfolgt der Anschluss an den EqualLogic-Speicher über das Guest-Betriebssystem mithilfe der iSCSI-Initiator-Funktion dieses Betriebssystems. Der gleiche Prozess kann also bei Verwendung von physischen Servern verwendet werden, da physische Server auf jeden Fall eine iSCSI-Initiator-Verbindung zum SAN-Speicher verwenden müssen.

Ziel-Server/Ziel-SAN („DR“)

Darüber hinaus befindet sich in der Umgebung ein zweiter PowerEdge R710 PowerEdge-Server, der als vSphere-Host ausgeführt wird. Dieser Host enthält einen virtuellen Guest-Rechner (VISION2), der als Ziel-/Standby-Server für VISION1 verwendet wird. Ein zweites EqualLogic PS6000XV-SAN-Speichergerät behält ein Replikat des quellenbasierten PS6000XV-Volumes bei. Der virtuelle Guest-Rechner VISION2 ist nur mit einem C:\-Laufwerk konfiguriert.

C:\ enthält das Betriebssystem und andere Systemzustände (Programmdateien, Benutzerprofile usw.), einschließlich Double-Take Availability. Dieses Laufwerk befindet sich in einem Datenspeicher auf dem vSphere-Host.

Es gibt kein F:\-Laufwerk zu diesem Zeitpunkt, da das F:\-Laufwerk VISION1 (ein EQL-Volume) direkt von PS6000VX auf PS6000XV repliziert wird, wobei das zielbasierte PS6000XV ein „Replikat“ des quellenbasierten Volumes beibehält. Das Replikat ist ein nicht-hochgestuftes Volume, das erst bei Hochstufung für den Server zugänglich ist (also nach einem Failover des Speichers).

Nach einem Failover von VISION1 auf diesen Server (VISION2) müssen Sie den Server, für den das Failover durchgeführt wurde, über eine einfache iSCSI-Initiator-Verbindung vom Guest-Betriebssystem aus manuell wieder mit dem SAN-Speicher (dem hochgestuften Volume auf dem EqualLogic-Gerät, für das ein Failover durchgeführt wurde) verbinden. Dies wird in der Live-Demonstration gezeigt.

Live-Demonstration

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um das folgende Video anzuschauen. Es ist eine Live-Demonstration der Umgebung, die ich hier beschrieben habe.

Das Video veranschaulicht die Schritte zum Konfigurieren der Double-Take Availability für vollständigen Serverschutz, mit EqualLogic SAN-Replikations-Bearbeitungsschutz der SAN-Daten. Die Live-Demonstration endet mit einem Server-Failover in Verbindung mit einem Failover des quellenbasierten EqualLogic PS6000XV auf sein Replikat auf dem zielbasierten EqualLogic PS6000XV, wobei der Server, für den das Failover durchgeführt wurde, auf die SAN-Daten zugreift.

Es ist also möglich, ein separates Failover durchzuführen. Diese Demonstration zeigt jedoch ein Failover sowohl des Servers als auch des Speichers und veranschaulicht, wie einfach es ist, den Server und den Speicher im Notfall schnell wiederherzustellen.