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http://de.community.dell.com/techcenter/partners/w/wiki/445.double-take-availability-speichermigration-von-emc2-zu-dell-equallogic.aspx

Verfasser: Murray White - Solution Architect bei Vision Solutions

Im Folgenden erfahren Sie, wie mithilfe von Double-Take Availability eine Datenmigration von einem EMC²-basierten Volume zu einem EqualLogic-basierten Volume durchgeführt wird.

Vom Volume des gleichen Servers zur Migration von Volume-Daten

In manchen Fällen möchte ein Kunde möglicherweise seinen Speicher von EMC² mit einem EqualLogic-Speicher aktualisieren, ohne dabei den Server selbst zu migrieren. Dieser Artikel beschäftigt sich mit diesem Szenario.

Double-Take Availability arbeitet auf der Ebene des Betriebssystems und ermöglicht es somit dem Benutzer, Daten von einem Volume zum anderen innerhalb des Betriebssystems zu synchronisieren. Dieser Artikel richtet sein Hauptaugenmerk auf ein EMC²-basiertes Volume als Quell-Volume und ein EqualLogic-basiertes Volume als Ziel-Volume. Double-Take arbeitet jedoch unabhängig von dem zugrunde liegenden Speicher. Die in dieser Präsentation enthaltenen Informationen gelten also auch für andere Speichertypen (z. B. von einem MDxx- zu einem EQL-Speicher, von einem EMC²- zu einem Compellent-Speicher usw.).

Beachten Sie außerdem, dass Speicher auch lokal als Direct Attached Storage (DAS) oder über ein SAN-System mit einem Server verbunden sein kann. In diesem Beispiel von EMC²-EQL wird ein über EMC² Fibre-Channel verbundenes Volume und ein über iSCSI verbundenes EQL-Volume behandelt.

Kurz zusammengefasst wird mithilfe von Double-Take Availability eine Datenreplikation/-spiegelung von/an Volumes durchgeführt, die als physische logische Laufwerke für das Betriebssystem dienen, auf dem Double-Take installiert ist. Die Volumes können lokal oder direkt, über Fibre-Channel oder iSCSI, verbunden sein.

Double-Take Availability verfügt über zwei Mechanismen, mit deren Hilfe eine Datenmigration von Volume zu Volume durchgeführt werden kann:

  1. Synchronisation und Replikation von Daten von Laufwerk zu Laufwerk.
  2. Failover von freigegebenen Windows-Ordnern (falls zutreffend)

Datensynchronisation und -replikation von Laufwerk zu Laufwerk

Double-Take kann einzelne Dateien, Ordner oder alle Dateien und Ordner auf einem Volume replizieren. Die Replikation erfolgt asynchron auf Byte-Ebene. NTFS-Berechtigungen/ACLs werden erfasst und als Teil des Replikationprozesses sowie als Datei-/Ordnerstruktur der Daten repliziert.

Failover von freigegebenen Windows-Ordnern (falls zutreffend)

Zusätzlich zur Datensynchronisation und -replikation ist Double-Take Availability dazu in der Lage, die freigegebenen Windows-Ordner von einem geschützten Volume zu erfassen und replizieren und die freigegebenen Ressourcen auf ein Volume des Zielorts zu übertragen. Dieses Verfahren wird als „Failover“ bezeichnet und wird über das Double-Take Failover Control Center verwaltet.

Quellserver/-Volumes

Ein Dell R710 PowerEdge-Server führt Windows 2008 R2 Enterprise aus.

C:\ beinhaltet das Betriebssystem und weitere Systemstatus (Programmdateien, Benutzerprofile usw.)
H:\ ist ein EMC²-basiertes Volume. Es wird mithilfe eines Fibre-Channel über einen HBA mit dem Server verbunden.
Die Daten auf diesem Volume werden auf das EQL-basierte Volume migriert.
G:\ ist das EQL-basierte Volume; es handelt sich dabei um ein PS6000XV-Gerät. Es wird mit einem iSCSI über einen iSCSI-Initiator an den Server angeschlossen.

Zielserver

Bei dieser Präsentation ist kein separater Zielserver vorhanden, da Daten auf dem gleichen Server von Volume zu Volume verschoben werden. Der Zielserver ist somit Quell- und Zielserver zugleich.

Live-Demo

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit für eine Live-Präsentation des Datenmigrationsprozesses.
Im Video werden die einzelnen Schritte zur Konfiguration von Double-Take Availability für die Datenmigration gezeigt.