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Inhaltsangabe

Autor

Speicherplattform

Fragestellung

Lösung

Referenzen

 

Autor

Wendy Chen

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Speicherplattform

Dell Compellent Speichersysteme der Serie 40 mit Storage Center 5.4 oder höher.

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Fragestellung

Wie verkabele ich ein Compellent-Array für Oracle RAC?

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Lösung

Controller der Serie 40 – Übersicht

Der Dell Compellent-Controller der Serie 40 wird mit Storage Center 5.4 ausgeliefert. Das folgende Diagramm zeigt die Rückansicht des Controllers.

 

Die Dell Compellent Storage Center-Controller werden zur Unterstützung verschiedener I/O-Adapter verwendet, einschließlich Fibre-Channel, iSCSI, FCoE und SAS. 

Wie in der Rückansicht des Controllers zu sehen ist, verfügen Controller der Serie 40 über 7 PCI-E I/O-Steckplätze. Steckplatz 7 ist mit der Cache-Karte belegt. I/O-Karten mit Front-End-Ports werden ab Steckplatz 6 installiert und nach Steckplatz 1 aufgefüllt. I/O-Karten mit Back-End-Ports werden ab Steckplatz 1 installiert und nach Steckplatz 6 aufgefüllt.

Der Eth0 LAN-Port dient für den Verwaltungsdatenstrom. Der Eth1 LAN-Port wird für die Heartbeat-Verbindung zwischen Controllern in einem System mit mehreren Controllern verwendet.

Controller der Serie 40 – Back-End-Verkabelung mit Gehäuse

Die Dell Compellent Storage Controller der Serie 40 unterstützen je nach Gehäusetyp Fibre-Channel und SAS (Serial Attached SCSI) für die Back-End-Architektur zu den Speichergehäusen. Die Controller der Serie 40 unterstützen die folgenden Gehäuse, die mit drei verschiedenen Technologietypen verfügbar sind:

  1. SAS – Serial-Attached SCSI (verfügbar mit Storage Center 5.0 und höher). Die unterstützte Kommunikationsgeschwindigkeit zwischen den Controllern und SAS-Gehäusen beträgt 3 Gbit/s oder 6 Gbit/s pro Channel, wobei jedes Kabel 4 Channel enthält.
  2. Fibre-Channel – Switched Bunch of Disks (SBOD). Die unterstützte Kommunikationsgeschwindigkeit zwischen Controllern und SBOD beträgt 2 Gbit/s oder 4 Gbit/s.
  3. SATA – Serial Advanced Technology Attachment

Das folgende Diagramm stellt Details der Back-End-Verkabelung der dualen Controller der Serie 40 mit zwei SBOD-Gehäusen und zwei 6-Gbit-SAS-Gehäusen dar. Duale Controller werden für die hohen Verfügbarkeitsanforderungen von Oracle-Datenbanken empfohlen. Bei der Verkabelung sollten die Dell Compellent-Empfehlungen für Best Practices befolgt werden, um Redundanz und eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.

An den SBOD-Gehäusen werden alle nach innen gerichteten Verbindungen an den Host-0-Port und alle nach außen gerichteten Verbindungen an den Host-1-Port angeschlossen. Schließen Sie die A-Seiten aller SBOD-Gehäuse in einer Schleife zusammen; verbinden Sie die B-Seiten in einer anderen Schleife miteinander. Die Verkabelung der SBOD-Gehäuse im oberen Diagramm stellt Folgendes dar:

  • Schleife 1, Pfad 1 (dargestellt durch blaues Kabel):
    Controller 1 zu Gehäuse 1 zu Gehäuse 2 zu Gehäuse 3 zu Controller 2

 

  • Schleife 1, Pfad 2 (dargestellt durch rotes Kabel):
    Controller 2 zu Gehäuse 1 zu Gehäuse 2 zu Gehäuse 3 zu Controller 1

Bei den 6-Gbit-SAS-Gehäusen (2,5’’-Gehäuse oder 3,5’’-Gehäuse) wird der Port mit der Bezeichnung C mit einem 6-Gbit-HBA am Controller verbunden. Schließen Sie die oberen I/O-Module aller SAS-Gehäuse in einer Kette zusammen; schließen Sie die unteren I/O-Module in einer anderen Kette zusammen. Alle offenen Controller-SAS-Ports müssen mit gegenüberliegenden Ports am zweiten Controller querverbunden sein. Dadurch wird die Interprozesskommunikation (IPC) sichergestellt. Die Verkabelung der 6-Gbit-SAS-Gehäuse im oberen Diagramm stellt Folgendes dar:

  • Kette 1, Seite 1 (dargestellt durch grünes Kabel):
    Controller 1 nur Initiator Port 1 -> C-Port an Gehäuse 1 oberes E/A-Modul
    B-Port an Gehäuse 1 oberes I/O-Modul -> A-Port an Gehäuse 2 oberes I/O-Modul
    C-Port an Gehäuse 2 oberes I/O-Modul -> Initiator/Ziel-Port 3 an Controller 2

 

  • Kette 1, Seite 2 (dargestellt durch violettes Kabel):
    Controller 2 nur Initiator Port 1 -> C-Port an Gehäuse 1 unteres I/O-Modul
    A-Port an Gehäuse 1 unteres I/O-Modul -> B-Port an Gehäuse 2 unteres I/O-Modul
    C-Port an Gehäuse 2 unteres I/O-Modul -> Initiator / Ziel-Port 3 an Controller 1

 

  • Crossover 1, Seite 1 (dargestellt durch oranges Kabel):
    Controller 1 nur Initiator Port 2 -> Controller 2 Initiator/Ziel-Port 4

 

  • Crossover 1, Seite 2 (dargestellt durch dunkelgrünes Kabel):
    Controller 1 Initiator/Ziel-Port 4 -> Controller 2 nur Initiator Port 2

Weitere Details zur Back-End-Verkabelung finden Sie im Dell Compellent Storage Center 5.4 Handbuch zur Systemkonnektivität und Dell Compellent Storage Center 5.4 SAS Benutzerhandbuch.

Controller der Serie 40 – Front-End-Verkabelung mit Host-Servern

Die Controller der Serie 40 unterstützen die folgenden Protokolle für die Front-End-Verkabelung zur Übertragung von Daten zwischen Host-Servern und Controllern:

  1. Fibre-Channel - Die unterstützte Kommunikationsgeschwindigkeit zwischen Controllern und Host-Servern beträgt 2 Gbit/s, 4 Gbit/s oder 8 Gbit/s.
  2. iSCSI – Die unterstützte Geschwindigkeit beträgt 1 Gbit/s oder 10 Gbit/s.
  3. FCoE – Die unterstützte Geschwindigkeit beträgt 10 Gbit/s.

Um eine kontinuierliche Konnektivität zu gespeicherten Daten vom Server aufrecht zu erhalten, werden Fehler-Domänen eingerichtet, die redundante I/O-Pfade erstellen. Diese Fehler-Domänen sorgen für kontinuierliche Konnektivität ohne einzelne Ausfallpunkte und ohne Verlust von Bandbreite. Fehler-Domänen liefern Fehlertoleranz auf Controller-Ebene.

Mit Storage Center Version 5 und höher können die neuen virtuellen Ports zur Implementierung von Fehler-Domänen verwendet werden. Zusätzlich zur Redundanz auf Controller-Ebene bieten virtuelle Ports auch Redundanz auf Port-Ebene. Compellent benötigt mindestens zwei Ports in der selben Fehler-Domäne auf dem selben Controller, um ein Failover auf Port-Ebene zu unterstützen.

Das folgende Diagramm zeigt ein Beispiel für die Front-End-Verkabelung eines Cluster-Servers mit zwei Knoten mit den dualen Controllern über die dualen Fibre-Channel-Switches. Domäne 1 (dargestellt durch das durchgehende und gepunktete gelbe Kabel) umfasst alle Verbindungen zum linken Switch mit zwei Verbindungen von jedem der zwei Controller. Domäne 2 (dargestellt durch das durchgehende und gepunktete blaue Kabel) umfasst alle Verbindungen zum rechten Switch mit zwei Verbindungen von jedem der zwei Controller.  In diesem Beispiel wird der virtuelle Port bei Ausfall eines physischen Ports zu einem anderen physischen Port innerhalb der selben Fehler-Domäne auf dem selben Controller übergehen.

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Referenzen

Dell Compellent Storage Center 5.4 Handbuch zur Systemkonnektivität

Dell Compellent Storage Center 5.4 SAS Benutzerhandbuch

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