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http://de.community.dell.com/techcenter/storage/w/wiki/356.san-headquaters.aspx

Dell EqualLogic PS4000 und SAN HeadQuarters (SAN HQ) ermöglichen die Korrelation der Leistungsdaten von Außendienst und Remote-Standorten.

Die Dell EqualLogic PS Series wurde in das Storage Area Network (SAN) der Produktreihe EqualLogic PS4000 integriert. Was können Sie mit diesem neuen Array machen? Die gute Nachricht: im Prinzip das Gleiche wie mit einem SAN der Reihe EqualLogic PS6000, nur in kleinerem Maßstab. Ausgenommen hiervon ist EqualLogic SAN HeadQuarters (SAN HQ), das ohne Aufpreis im EqualLogic PS4000 Series SAN enthalten ist und sämtliche der XXL-Multisite-Verwaltungs- und Leistungsanalysefunktionen des EqualLogic PS6000 Series SAN bietet.

Für Bereitstellungen an mehreren Standorten ist SAN HQ ein Multisite-Statusmanager, der detaillierte historische Berichts- und Analysedaten auf Basis der umfangreichen Statistikdaten aller EqualLogic PS Series-Arrays bereitstellt. Das Besondere daran sind die vielen Sortier- und Korrelationsmöglichkeiten für Daten und damit einhergehend der tiefe Einblick und die Argumentationsmöglichkeiten, die SAN-Manager durch die zahlreichen Auswertungsfunktionen erhalten.

Das war jetzt schon eine Fülle an Informationen, berücksichtigen Sie aber Folgendes: Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen hätte 20 Remote-Standorte verschiedenster Größen, ein Hauptrechenzentrum sowie einen Ersatzstandort für das Disaster Recovery (DR). An allen Standorten werden Microsoft Exchange- und Microsoft SQL Server-Anwendungen genutzt, an keinem der Remote-Standorte steht aber ausreichend IT-Personal zur Verfügung. Als primäre Speicheroptionen standen Ihnen bisher ein Direct Attach Storage (DAS)-System oder ein einfaches Network Attached Storage (NAS)-System zur Verfügung, weswegen Besuche vor Ort oft die einzige Methode für die Bereitstellung neuer Volumes und Dienste darstellten. Mit EqualLogic PS4000 Series SANs am Remote-Standort ändert sich dies. Dank des virtualisierten Speichers lassen sich neue Volumes logisch in der Group Manager-Anwendung des SAN bereitstellen.

Neben der Remote-Bereitstellung und den Virtualisierungsfunktionen bieten EqualLogic PS4000 Series SANs lokale Snapshot-Pläne zur regelmäßigen Sicherung der Daten während des Tages wie auch Replikationspläne zum Schutz der Volumes und zur Sicherung deren Daten auf Remote- oder DR-Standorten. In Sachen Statusüberwachung sind Informationen zu Speichervolumes, Thin-Provisioning-Status, Kapazitätstrends und Netzwerkverbindungsvolumes ohnehin eine Selbstverständlichkeit. Zusätzlich lassen sich auch Informationen zu Verbindungslatenzen abrufen. Im Grunde erhalten Sie dadurch einen Quality-of-Service (QoS)-Monitor für Ihre Anwendungsvolumes. Insbesondere bei Exchange erleichtert die Lokalisierung von Problembereichen - bzw. noch wichtiger, der Ausschluss fehlerfreier Bereiche - die Fehlerbehebung für Anwendungen. Denn allein das Wissen, wo Sie nicht nach Fehlern suchen müssen, erspart Ihnen hier sehr viel Zeit. Darüber hinaus bieten visuelle Antwortzeittrends Aufschluss über die Verfügbarkeit von Volumes, wodurch sich sehr schnell eruieren lässt, ob eine Änderung die Dinge eher verbessert oder verschlechtert.

Die Daten können auf verschiedene Arten sortiert und korreliert werden: über alle EqualLogic SAN-Gruppen, einzelne Gruppen, Pools (Speicherstufe innerhalb einer Gruppe), Member (intelligentes EqualLogic PS Series-Array), Volumes (über mehrere Member) oder sogar einzelne Festplatten. Sie können sogar einzelne Arrays untersuchen oder über den Group Manager die Bereitstellung und Verwaltung von Volumes sowie zahlreiche kostenlos bereitgestellte Softwarefunktionen aufrufen (Snapshot-Pläne, Replikation, Thin Provisioning, Auto-Snapshot Manager/VMware Edition, Auto-Snapshot Manager/Microsoft Edition und zahlreiche mehr).

Die oben beispielhaft genannten 20 Standorte (oder durchaus auch mehr) lassen sich so in einem einzigen Anwendungsfenster an Ihrem Haupt- oder DR-Standort - oder an einem beliebigen anderen Standort (z. B. über Ihr privates VPN) - überwachen und verwalten. Wann immer Sie nach einer detaillierten Anwendungsspeicheranalyse gefragt werden, bietet Ihnen SAN HQ eine fundierte Grundlage für korrelierte Informationen. Zu guter Letzt können Sie alle diese Daten zum Drucken eines Berichts oder zur Bestätigung eines Service-Level-Agreements (SLA) auch nach Microsoft Excel exportieren.