Von Ryan Weldon, Dell Virtualization Solutions Engineering

Um einige Funktionen von Microsoft® Windows Server® 2008 R2 Hyper-V™ zu veranschaulichen, wurde im Labor von Dell Virtualization Solutions Engineering eine Konfiguration eingerichtet, in der unsere Best Practice-Empfehlungen für Netzwerke in einer Hyper-V R2-Umgebung implementiert wurde. Diese Best Practices sind das Ergebnis einer internen Prüfung sowie der direkten Interaktion mit Microsoft und wurden direkt in Hyper-V R1 integriert. Unsere Best Practices beruhen auf den folgenden grundlegenden Prioritäten:

 

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  • Redundante Hardware zur Vermeidung zentraler Fehler

  • Lastausgleich und Failover für Internet SCSI (iSCSI) und Datenverkehr virtueller Rechner

  • Redundante Pfade für Cluster, Cluster Shared Volume (CSV) und Datenverkehr durch Live-Migration

  • Trennung jedes Datenübertragungstyps für Sicherheit und Verfügbarkeit

  • Einfache Handhabung und Implementierung

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Die in dieser Konfiguration verwendete Hardware basiert so nah wie möglich auf einer Kundenkonfiguration, die während einer TechCenter-Chat-Sitzung ermittelt wurde. Der Kunde hat folgende Module erworben:

Dell™ PowerEdge™ M1000e mit drei PowerEdge M710 Servern

Vier Dell PowerConnect™ M6220 Switches

Ein Dell EqualLogic™ PS6000 iSCSI Speichernetzwerk-(SAN, Storage Area Network-)Array

Der Kunde teilte uns mit, das für die Zukunft zwei offene E/A-Modulsteckplätze für ein Netzwerk mit 10 GB Ethernet (GbE) vorgesehen sind.

Die einzige Ausnahme für unsere Best Practice-Empfehlung in diesem Design besteht in der Verwendung einer logischen Trennung des iSCSI-Datenverkehrs anstelle einer physischen Trennung. Wir empfehlen, dass Kunden eine physische Trennung für den iSCSI-Datenverkehr verwenden. Es ist uns jedoch bewusst, dass es Umgebungen gibt, in denen diese Trennung nicht möglich ist. In solchen Fällen kann die logische Trennung durch virtuelle LANs (VLANs) implementiert werden. Um alle zuvor mit der definierten Hardware ermittelten Entwurfsprinzipien zu unterstützen, war eine logische Trennung erforderlich.

Dieses Design konnte leicht geändert werden, indem Zusatzkarten und Switches zur nicht verwendeten Struktur hinzugefügt werden und diese Hardware für iSCSI reserviert wird. In diesem Fall konnten die in diesem Design identifizierten Adapter für den iSCSI-Datenverkehr für andere Datenverkehrstypen verwendet werden (virtuelles Gerät empfohlen). Die Konfiguration des Switches und des Hyper-V Servers muss selbstverständlich entsprechend aktualisiert werden.

Hinweis: Diese Konfiguration berücksichtigt nicht die Best Practices für SCVMM R2.