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Bei weiterführenden Fragen oder bei Problemen mit PercCli schlagen Sie bitte im PercCli Reference Guide nach.

Um Informationen über den Status des RAID Controllers sowie der daran angeschlossenen Festplatten zu exportieren, verwenden Sie Perccli. Im folgenden finden Sie alle notwendigen Schritte, um die entsprechenden Diagnosedateien zu erzeugen.


Downloads:

PercCli 1.05.08

Putty

WinSCP


PercCli funktioniert ab Generation 13 Raidcontrollern (H330, H730, H730P, H830). Für die vorherigeren Modelle verwenden Sie bitte diese Anleitung.

In diesem Beispiel wird die Installation von PercCli unter ESXi 6.0 beschrieben. Die Installationen unter 5.x

sind äquivalent.

Zuerst aktivieren Sie auf dem entsprechenden Host die SSH Dienste, dafür gibt es zwei Optionen.

Direkt auf der Konsole:

  • Drücken Sie F2 und melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an an
  • Wählen Sie den Punkt „Troubleshooting Options“
  • Aktivieren Sie SSH

  

  

Im vSphere:

  • Wählen Sie den entsprechenden Host aus
  • Klicken Sie oben auf den Tab „Configuration“
  • Klicken Sie unten links unter „Software“ auf dem Punkt „Security Profile“
  • Klicken Sie anschließend oben rechts auf Properties
  • Klicken Sie dort auf SSH und anschließend auf Options
  • Starten Sie die SSH Dienste mit „Start“ – Sie können Sie am Ende der Anleitung wieder deaktivieren

  

  

  

Verbinden Sie sich mittels WinSCP auf den Host. Achten Sie darauf, dass das „File Protocol“ auf SCP eingestellt ist.

  

Entpacken Sie die *zip Datei. Dort finden Sie das perccli VIB Package für ESXi Host.

Kopieren das VIB Package in den Ordner /tmp/ auf dem ESXi 6.x Host.

   

Verbinden Sie sich nun mittels Putty auf den Host. 

  • Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an.
  • Wechseln Sie mit cd /tmp in das tmp Verzeichnis.
  • Prüfen Sie anschließend mit ls ob das MegaCli-VIB Package im richtigen Ordner liegt.
  • Geben Sie folgenden Command ein:

    esxcli software vib install –v=/tmp/vmware-esx-perccli-1.05.08.vib --no-sig-check
  • Tipp: Drücken Sie nach "vmware-esx" die Tabulatortaste zur Autovervollständigung, das erspart Ihnen Tippfehler.
  • PercCli wird nun auf dem Host installiert.

   

Wechseln Sie nun mit

cd /opt/lsi/perccli

in das PercCli Verzeichnis.

Prüfen Sie mit ls ob die Dateien „perccli“ und „libstorelib.so“ vorliegen.

Geben Sie nun folgendes Command ein:

./perccli –FwTermLog –Dsply –aALL

Sie sollten nun den Output des Raidcontrollers sehen.

   

Erstellen Sie bitte eine Textdatei des Outputs.

Verwenden Sie dazu folgendes Command:

./perccli –FwTermLog –Dsply –aALL > /tmp/lsi.txt

   

Anschließend finden Sie unter /tmp die Textdatei vor.

Kopieren Sie sich diese mittels WinSCP vom Host und senden Sie diese Ihrem Support Ansprechpartner zu.


Weitere nützliche Informationen die Sie Ihrem Supportansprechpartner zusenden können:

./perccli -PDList -aALL > /tmp/disks.txt

Erstellt eine Liste der verbauten Festplatten inkl. Informationen (Typ, Größe, Status, Firmware, etc.)

./perccli -LDInfo -LALL -aALL > /tmp/LDinfo.txt

Erstellt eine Liste mit den vorhandenen RAID Volumes sowie der genauen Konfiguration

./perccli -AdpAllInfo -aALL > /tmp/Adapterinfo.txt

Erstellt eine Liste mit den genauen RAID Controller Einstellungen

./perccli -AdpBbuCmd -aALL > /tmp/Battery.txt

Erstellt eine Liste mit dem Batteriezustand des Raidcontrollers (Ladezustand, Lernzyklus, etc.)

./perccli -AdpEventLog -IncludeDeleted -f /tmp/deleted.txt -aALL

Erstellt das EventLog seit Inbetriebnahme des Controllers

Disclaimer:
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