Schnellere, effizientere, sicherere lokale und ferne Bereitstellung, Konfiguration und Aktualisierung.

Dell Lifecycle Controller vereinfacht die Verwaltung des gesamten Serverlebenszyklus – von der Bereitstellung, über das Patching, die Aktualisierung und Wartung bis hin zur individuellen Konfiguration – für lokale als auch Remote-Server. Er wird als Teil von iDRAC (Express, Enterprise und vFlash) auf Dell™ PowerEdge™ Servern der 11. Generation ausgeliefert. Der Lifecycle Controller umfasst einen nicht flüchtigen, verwalteten Speicher, über den die Verwaltungsfunktionen direkt auf dem Server implementiert werden. Dadurch entfällt der Bedarf an medienbasierten Verwaltungstools und Dienstprogrammen, die normalerweise für die Systemverwaltung benötigt werden.


Aufgaben werden schneller und mit weniger Arbeitsschritten erledigt, das potenzielle Fehlerrisiko sinkt und Server- bzw. Anwendungsverfügbarkeit sowie die IT-Verwaltung werden optimiert. Lifecycle Controller basiert auf der gängigen UEFI-Plattform (Unified Extensible Firmware Interface) und auf WSMan-Schnittstellen (Web Services for Management). Dadurch entsteht eine offene Umgebung zur Integration von Konsolen. Führende Systemverwaltungskonsolen (z. B. Microsoft® System Center Configuration Manager, BMC Software BladeLogic® Operations Manager, Symantec™ Deployment Solution, Dell™ Management Console) sind mit Dell Lifecycle Controller kompatibel. Die Funktionen und Vorteile können also in Umgebungen, in denen diese Konsolen installiert sind, genutzt werden.

Die Serververwaltung wird durch die Dell Embedded Management-Strategie optimiert. Als wir gängige Verwaltungsaufgaben und die damit verbundene Ineffizienz untersuchten, machten wir eine interessante Entdeckung – die Verwaltungsaufgaben nahmen nicht aufgrund der Tools, sondern aufgrund deren Bereitstellung so viel Zeit in Anspruch. Für die gängigsten Aktivitäten wie Bereitstellung und Aktualisierung waren mehrere Tools und mehrere Arten von Medien erforderlich; zudem musste das Internet nach den neuesten Unterstützungstools wie Treiber und Firmware durchsucht werden. Dieses herkömmliche Bereitstellungsmodell führte zu einer ineffizienten Nutzung der Zeit, zu einer Erhöhung des Fehlerrisikos und zu potenziellen Sicherheitsrisiken.

Studien Dritter von Principled Technologies

System Administration Tasks: Comparison of Dell Lifecycle Controller 1.4 and HP Smart Update
http://www.principledtechnologies.com/clients/reports/Dell/Lifecycle_Controller_14_vs_SmartUpdate_0810.pdf

Time Comparison for OS Deployment: Dell Unified Server Configurator Version 1.1 vs HP SmartStart version 8.25 x64
http://www.principledtechnologies.com/clients/reports/Dell/DellUSCvsHPSmartStart.pdf

Die integrierte Verwaltung umfasst mehrere Aspekte

  1. Unified Server Configurator (USC) für die lokale 1:1-Bereitstellung über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) für die Installation, Aktualisierung und Konfiguration des Betriebssystems sowie die Durchführung der Diagnose auf einzelnen lokalen Servern. Dadurch sind keine ROMs mit verschiedenen Optionen für die Hardwarekonfiguration erforderlich.
  2. Remote Services sind standardbasierte Schnittstellen, die die Integration von Konsolen in Remote-Servern ermöglichen, z. B. durch Bare-Metal-Bereitstellung und 1:n-Betriebssystem-Bereitstellung. Der Dell Lifecycle Controller nutzt die Vorteile von USC und Remote Services, um eine deutliche Verbesserung und Vereinfachung der Serverbereitstellung zu erzielen.
  3. Lifecycle Controller-Wartungsfreundlichkeit strebt die Vereinfachung der Umstrukturierung von Servern und/oder den Austausch von fehlerhaften Teilen an und reduziert so die Ausfallzeiten bei Wartungsarbeiten.

Unified Server Configurator – lokale 1:1-Bereitstellung

  • Grundlegende Gerätekonfiguration (RAID, NIC und iDRAC) über einfache Assistenten
  • Systemdiagnose mit integriertem Diagnosedienstprogramm
  • Betriebssysteminstallation (älteres BIOS und UEFI-kompatibel) durch Entpacken der entsprechenden Treiber
    • Integrierte Treiber auf Systemen mit iDRAC Express und Lifecycle Controller
    • Für Systeme mit Baseboard Management Controller (BMC) sind Treiber auf den Medien für Systemverwaltungs-Tools und Dokumentation verfügbar
  • Verfügbar auf Systemen mit iDRAC Express
    • Erweiterte Gerätekonfiguration für NIC und BIOS.
  • Aktualisierung von BIOS und Firmware sowie Implementierung der aktualisierten Treiber durch direktes Aufrufen relevanter Updates auf ftp.dell.com.
    • Zurücksetzen der Firmware auf den letzten bekannten zweifelsfrei funktionierenden Zustand (nur auf Systemen mit iDRAC Express verfügbar)
  • Sieben unterstützte Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Vereinfachtes Chinesisch, Japanisch und Koreanisch)

Neu in Version 1.4 (veröffentlicht am 07.07.10)

  • Automatische Konfiguration bei Austausch von Teilen
  • Initialisieren, Aktivieren/Deaktivieren und Prüfen von Zustand/Größe/Partitionsnamen von vFlash
  • Installation individueller Betriebssystem-Images
  • Installation UEFI-basierter Betriebssysteme (Win2k8, Win2k8R2, SLES11)
  • Fehlerbehebung bei der Netzwerkverbindung für Firmware-Aktualisierungen
  • Firmware-Aktualisierungen mit Windows-Repository auf CIFS- und NFS-Freigaben
  • Aktualisierung von Firmware und/oder BIOS

Lifecycle Controller Remote Services – Remote-1:n-Bereitstellung auf Systemen mit iDRAC Express, Enterprise verfügbar

  • Automatische Erkennung von Bare-Metal-Systemen
  • iDRAC kann werksseitig oder mittels USC für die Verbindungsherstellung und die Authentifizierung bei Bereitstellungskonsolen konfiguriert werden
  • Verwendung individueller Zertifikate möglich
  • Betriebssysteminstallation
    • Installation des Betriebssystems auf dem erkannten System mithilfe von Lifecycle Controller-internen Treibern
    • Installation individueller Betriebssystem-Images – erlaubt Benutzern die Installation eines Betriebssystems, dessen Treiber nicht auf dem Lifecycle Controller enthalten sind
    • Installation eines Betriebssystems durch Starten vom Service-Image auf einer Netzwerkfreigabe
  • Remote-Implementierung und Planung von Firmware-Aktualisierungen (iDRAC, Lifecycle Controller, BIOS, PERC, NIC, Netzteil)
  • Remote-Implementierung und Planung der NIC-, BIOS- und PERC-Konfiguration
  • Integration in Microsoft® System Center Configuration Manager- und BMC Software BladeLogic Operations Manager-Konsole
  • WSMan-Schnittstellen können zur Integration in unternehmenseigene Konsolen und Skripts verwendet werden

Neu in Version 1.4 (veröffentlicht am 07.07.10)

  • Anzeigen und Exportieren des Hardwarebestands
  • Exportieren des ab Werk gelieferten Systembestands
  • Automatischer Erkennungsstatus auf LCD
  • Installation individueller Betriebssysteme und UEFI-basierter Betriebssysteme (Win2k8, Win2k8 R2, SLES11)
  • Hochladen von Webserver- und Active Directory-Zertifikaten
  • Konfiguration von BIOS und NIC
  • Konfiguration der für die Betriebssysteminstallation erforderlichen PERC-Karten

Wartungsfreundlichkeit auf Systemen mit vFlash-Medien

  • Austausch von Komponenten – Automatisches Firmware-Flash und Konfiguration der durch den Kunden/vor Ort austauschbaren Komponenten im System
  • Pre-OS-Image-Staging auf vFlash – Hochfahren auf einem Pre-OS-Image (z. B. WinPE), das auf vFlash gespeichert ist

Neu in Version 1.4 (veröffentlicht am 07.07.10)

  • Automatisieren von Firmware-Flash-Aktualisierungen beim Austausch von PERC, NIC und Netzteil
  • Anzeigen und Exportieren von Änderungen/Aktualisierungen des Lebenszyklusprotokolls für den Server (System-Firmware, Konfiguration und Gerät) als Bericht im XML-Format
  • Aufnehmen von Benutzerkommentaren in das Lebenszyklusprotokoll, das auf dem Lifecycle Controller gespeichert ist
  • Löschen von Lifecycle Controller-Inhalten vor Stilllegung des Systems
  • 8-Gbit-vFlash-Angebot. Schnittstellen für Systemstatus und Partitionsverwaltung über iDRAC UI, Unified Server Configurator und Remote Services