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Inhalt

 

Grundlegende Informationen

Die Erweiterte Start-Diagnose (ePSA) bietet Ihnen die Möglichkeit Hardware-Probleme diagnostizieren zu lassen.

Hinweis: Hier einige Dinge, die Sie bei der Diagnose beachten sollten.

  • Während der Ausführung des Tests ist der Maus-Zeiger deaktiviert. Zum Beenden des Tests, drücken Sie die <ESC>-Taste.
  • Die Versionsnummer der ePSA-Diagnose wird in der unteren rechten Ecke des Bildschirms angezeigt.
  • Die Aktivitäts-Anzeigen (Fortschrittleisten), die während des Speichertests angezeigt werden, dienen nicht als Hinweis über den Fortschritt. Sie zeigen den Bereich der derzeit getestet wird.
  • Alle Fehler und die Fehlercodes werden auf der rechten Seite des Bildschirms im Ergebnisfenster angezeigt. Zusätzlich erscheint ein Kontextmenü, wenn ein Test fehlschlägt.

Benutzung

Starten der ePSA:
Drücken Sie während des Startens des Rechners die F12-Taste, um in das Boot-Menü zu gelangen.
Mit den Pfeiltasten wählen Sie nun Diagnostics aus und drücken <ENTER>.
Die ePSA beginnt einen sicheren Speicherbereich zu suchen, um sich in diesem auszulagern. Danach startet die grafische Oberfläche der Diagnose.

Als Alternative starten Sie das System mit gedrückter FN-Taste (FN+Power). Das System bootet anschließend direkt in die Diagnose. Außerdem kann es hier zu einem Fehlercode über die Diagnose LED's kommen (siehe Abschnitt Diagnose LEDs), wenn das System z.B. gar nicht mehr startet oder eine No Video Situation hat. Dies ist nur für Laptop Systeme oder Tablets anwendbar.

  

Hier sehen Sie neuere Version der Diagnose z.B. bei Lattitudes der xx70 Serie oder xx80 

Hier sehen die ältere Version wie z.B. bei Lattitudes der xx50 Serie.

Erweiterter Test

Um den erweiterten Test für einzelne Komponenten zu starten gibt es folgende Möglichkeiten:

In der neuen Version der Diagnose klicken Sie auf den Pfeil rechts unten:

Sie gelangen anschließen in dieses Menü:

In der Mitte finden Sie die Sensoendaten zu Temperatur und Lüfterdrehzahl. Um den Erweiterten Test zu aktivieren klicken Sie auf "Thorough Test Mode"

Jetzt können Sie den Test für die einzelnene Komponenten starten, z.B. Hard Drive oder Memory.

Fehlercodes

Hier eine Liste von den häufigsten Fehlercodes und ihrer Bedeutung:

Fehler Bedeutung
2000-0415 Fehler mit einem Kabel, genaue Fehlermeldung beachten
2000-0150 Festplatte wurde nicht erkannt
2000-0142 Fehler auf der Festplatte
2000-0146 Festpaltten Logdatei enthält Fehler
2000-0333 Keine Benutzer-Eingabe beim Grafiktest erfolgt
2000-0123 Lesefehler des Arbeitsspeichers
2000-0131 Akku wurde nicht erkannt
2000-0132 Akku nähert sich dem Lebensende
2000-0511 keine Meldung vom Lüfter

Für eine komplette Liste aller möglichen Fehlercodes besuchen Sie bitte: http://dell.to/17pgzY6

Diagnose LED's

Sollte das System gar nicht mehr hochfahren, aber noch Strom bekommen oder kein Bild mehr anzeigen, kann der Fehler vielleicht durch Diagnose LED's gefunden werden.

Diese werden angezeigt, wenn Sie das System mit gedrückter FN-Taste starten. Je nach Systemtyp gibt es unterschiedliche Diagnose LED's.

Eine Übersicht über mögliche Fehlercodes finden Sie hier: http://dell.to/2zszE0M