Dr. Lutz Wiesner (61), Geschäftsführer der DWM GmbH aus Stuttgart, stürmt in die IT-Abteilung, wo Burger (42, IT-Leiter) und Menzel (31, Software-Experte) konzentriert auf einen Monitor starren.

Wiesner: (Schwenkt einen Prospekt) Meine Herren, hier hab ich was für Sie. Hat mir ein Golfpartner gegeben. Eine tolle Sache, echt. Das Future Ready Enterprise! So was müssen wir auch aufbauen. Wir müssen überhaupt mehr in Richtung Zukunft planen.

Burger: Na, dann lassen Sie doch mal sehen. (Nimmt den Prospekt und blättert ihn kurz durch) Ja, also das ist jetzt nicht so ganz neu für uns. Im Kern geht es um die Fortführung der Virtualisierung. Das hatten wir erst neulich in der Sitzung … erinnern Sie sich? (Gibt den Prospekt an Menzel weiter.)

Wiesner: Ach … war ich da dabei?

Burger: Selbstverständlich. Wir haben unser virtuelles Rechenzentrum vorgestellt. (Wiesner schaut ihn ratlos an) Es funktioniert wie die Server-Virtualisierung. Spezielle Hardwarefunktionen werden von Software übernommen. Wir wenden dieses Prinzip jetzt auf andere Komponenten an, auf Storage und auf das Netzwerk. Schließlich auf das ganze Rechenzentrum. Das spart Administrationsaufwand, und da wir dann Standard-Hardware nutzen können, spart es auch Kosten.

Menzel: Und gerade im Netzwerkbereich können wir die Bandbreiten, die Sie von uns erwarten, anders doch kaum noch bereitstellen. Und mit virtualisierten Strukturen können wir auch viel besser mit der Cloud interagieren.

Wiesner: Ah, diese Bandbreiten … ja natürlich.

Burger: Auf dieser Basis kann die IT dann endlich auch neue Themen zeitnah in Angriff nehmen …

Menzel: … gewissermaßen proaktiv!

Wiesner: Sehr gut! Proaktiv und positiv, das ist wichtig.

Burger: … Themen wie Mobilität oder Internet der Dinge  … die Anforderungen wachsen ja ständig und dafür müssen wir in Zukunft einfach noch viel flexibler werden.

Wiesner: Großartig! Dann haben wir das zukunftssichere Unternehmen also schon in trockenen Tüchern, meine Herren?

Burger: Noch nicht ganz … aber wir machen nun auch noch den letzten Schritt.

Wiesner: Und der wäre?

Burger: Die Virtualisierung der Geschäftsleitung.

Wiesner: Wie bitte?

Burger: Das bekannte Verfahren: Wir bilden spezielle Features in Software ab, also jetzt Ihre, Dr. Wiesner. Mit Künstlicher Intelligenz, und damit kann dann die Geschäftsführungskompetenz virtuell auf einem ganz normalen Server ausgeführt werden.

Wiesner: (unsicher) Sie nehmen mich jetzt auf den Arm oder?

Menzel: Würden wir nie tun.

Burger: Eine virtuelle Geschäftsleitung bringt immense Einsparungen beim Administrationsaufwand, ist äußerst flexibel, lässt sich leicht an neue Anforderungen anpassen …

Menzel: … und ist sehr gut skalierbar.

Burger: Nicht zuletzt spart sie auch eine Menge Geld. Weil man ja einen ganz normalen Server verwenden kann.

Wiesner: Äh … und was mach dann ich?

Menzel: Sie können sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Also mehr Zuhause sein, verstehen Sie? Ein gutes Buch? Vielleicht Rasenmähen?

Wiesner: (winkt ab) Rasenmähen? Zuhause? Vergessen Sie es! Da spielt meine Frau niemals mit. (Hebt die Hand zum Gruß und geht ab)

 

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