Der IT-Leiter kommt vom Mittagessen zurück. Er trifft auf den Leiter der Softwareentwicklung, der ganz auf seinen Bildschirm konzentriert ist.  

IT-Leiter: Der Big Boss hat mich auf dem Weg zur Kantine abgepasst.

Leiter Softwareentwicklung: (schaut auf) Oh je. Das ist Pech.

IT-Leiter: Und weißt du was? Er will jetzt die Cloud.

Leiter Softwareentwicklung: Ach, doch schon? (lacht) Sind wir nicht schon seit Jahren in der Cloud? Das hat er wohl noch nicht mitgekriegt.

IT-Leiter: (winkt ab) Du kennst ihn doch. Irgendjemand hat ihm auf dem Golfplatz von der Cloud erzählt. Und jetzt muss er das natürlich auch haben. Und wir sollen ihm das machen. Und zwar sofort. Also gestern.

Leiter Softwareentwicklung: Und was stellt er sich da konkret vor? Cloud ist schließlich nicht gleich Cloud. Seit wann machen wir denn Cloud Computing? Seit 2007?

IT-Leiter: Damals war Cloud eben immer gleich Public Cloud, aber mittlerweile gibt es ein ausdifferenziertes Angebot. Man kann sich immer genau die Cloud heraussuchen, die zu den eigenen Anforderungen passt.

Leiter Softwareentwicklung: Das muss man dem Boss zuerst erklären, damit er weiß, um was es geht.

IT-Leiter: Na, bisher war die Geschäftsleitung in Sachen Cloud sehr vorsichtig … um es zurückhaltend auszudrücken.

Leiter Softwareentwicklung: Vorsichtig sind wir doch auch immer gewesen. Aber gerade durch die differenzierten Modelle haben wir doch auch bei der Sicherheit keine Lücken mehr. Also das muss man dem Boss vor allem klarmachen: Dass die ganz kritischen Daten im eigenen Rechenzentrum oder in einer Private-Cloud-Umgebung bleiben. Was unkritisch ist, passt in eine kostengünstige und flexible Public Cloud. Weiß er denn, dass wir schon seit drei Jahren alle Entwicklungs- und Testressourcen in eine Public Cloud verlagert haben?

IT-Leiter: Was erwartest du denn? Er weiß vermutlich nicht mal, was Testressourcen sind. Du kennst ihn doch … mit Technik hat er überhaupt nichts am Hut.

Leiter Softwareentwicklung: (geht darauf überhaupt nicht mehr ein, sondern lässt sich von seiner Cloud-Begeisterung forttreiben) Man muss ihm einfach versichern, dass das bestens funktioniert. Das läuft ja nicht nur bei uns so, das ist mittlerweile Standard. Heute dominiert fast überall in Deutschland der hybride Ansatz, die Kombination von Public Cloud und Private Cloud.

IT-Leiter: (nickt) Ich hab’ erst kürzlich wieder gelesen, dass neun von zehn Unternehmen das hybride Modell für ihre IT-Umgebungen verwenden.

Leiter Softwareentwicklung: Klar, weil sie die Vorteile des Cloud-Konzepts nutzen, aber doch nicht alles nach außen geben wollen. Und wir müssen dem Boss vor allem klarmachen, dass er sich um seine Daten keine Sorgen machen muss. Das ist doch der zentrale Punkt.

IT-Leiter: Klar, aber …

Leiter Softwareentwicklung: … und dass wir deshalb auch eine eigene Cloud-Infrastruktur haben, bei der wir Implementierung und Betrieb komplett selbst kontrollieren. Und für unsere technischen Anwendungen hat uns der Provider eine eigene physikalische Infrastruktur zur Verfügung gestellt, auf der ausschließlich unsere Sachen laufen. Und die Multi-Cloud-Orchestrierung können wir vollständig mit …

IT-Leiter: (schüttelt den Kopf) Das würd' ich nicht erwähnen. So tief ist er da nicht drin. Und wenn er von "Orchestrierung" hört, ruft er seine Frau an, damit sie Karten besorgt …

Leiter Softwareentwicklung: (lacht) Schon möglich … Achtung, er kommt.

 

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