Systemhaus Medialine AG

Mitarbeiter sind für den IT-Dienstleister Medialine die wichtigste Ressource im Wertschöpfungsprozess. Sie erhalten daher besondere Aufmerksamkeit: durch flexible Arbeitszeitmodelle, die unterschiedlichen Lebensentwürfen Rechnung tragen, durch eine flexible Arbeitsplatzgestaltung, aber auch durch eine transparente Unternehmenskultur.

 Für einen Dienstleister, der ja keine greifbaren Waren herstellt, der also abgesehen von seiner IT weder Maschinen noch Rohstoffe einsetzt, sind die Mitarbeiter das wesentliche "Produktionsmittel". Sie sind der zentrale Faktor in der Wertschöpfungskette und genießen daher zu Recht besonders hoher Aufmerksamkeit, zumal in Zeiten eines tendenziellen Fachkräftemangels. Für Martin Hörhammer, Gründer und Vorstand beim Systemhaus Medialine AG im rheinland-pfälzischen Bad Sodernheim, sind die Mitarbeiter daher Chefsache. Aber er stellt nicht nur fest, dass es schwieriger wird, geeignete Kräfte zu finden, sondern beobachtet auch einen Wandel in den Anforderungen. "Der so genannte ‚War for Talents’ ist für uns sehr präsent", erläutert er. "Vor zehn Jahren war das Systemhausgeschäft noch recht handwerklich geprägt. Heute haben wir ein erheblich komplexeres Aufgabenfeld, das sowohl in der Breite als auch in der Tiefe höhere Qualifikationen erfordert. Dazu kommt, dass mehr Flexibilität verlangt wird: Früher gab es in der IT beispielsweise Wartungsfenster, in denen man wichtige Arbeiten erledigen konnte. Heute erwarten unsere Kunden einen kontinuierlichen, hochverfügbaren Betrieb, und es ist gar nicht einfach, entsprechende Fachkräfte, die das alles erfüllen können, zu finden."

Das stellt für den IT-Dienstleister mit seinen rund 135 Beschäftigen an acht Standorten und in zwei Rechenzentren eine Herausforderung dar, und zwar nicht nur beim Recruiting neuer Mitarbeiter, sondern auch wenn es darum geht, bestehende Mitarbeiter an das eigene Unternehmen zu binden. "Wir müssen mit unseren Mitarbeitern langfristig planen können", sagt Hörhammer. "Dafür müssen wir aber auch selbst langfristige Perspektiven bieten."

 Und man muss als Unternehmen dafür Sorge tragen, dass sich die Mitarbeiter wohl fühlen. Dazu gehören bei Medialine nicht nur diverse soziale und Wellness-Aktivitäten, sondern vor allem flexible Arbeitszeitmodelle. Die Mitarbeiter können weitgehend selbst entscheiden, in welcher Arbeitsstruktur sie tätig sein wollen: an einem der Standorte des Unternehmens oder im Home-Office. "Wir müssen heute mit unserer Arbeitsorganisation unterschiedlichen Lebensentwürfen Rechnung tragen", führt Hörhammer dazu aus. "Es ist nicht mehr so, dass sich mehr oder weniger alle am selben Konzept orientieren. Es gibt Mitarbeiter, die wollen, oder müssen Zuhause arbeiten, vielleicht weil sie sich auch um Kinder oder Angehörige kümmern müssen. Andere brauchen wiederum den fachlichen, aber auch den sozialen Kontakt zu den Kollegen und würden sich im Home-Office womöglich isoliert fühlen. Wir eröffnen allen eine Wahlfreiheit, und da wir über ganz Deutschland verteilte Standorte haben, können wir auch regionale Präferenzen erfüllen." Allerdings lässt sich die Work-Life-Balance für die Mitarbeiter flexibel organisieren.

Dabei hat sich auch die Arbeitsplatzorganisation gewandelt. Der herkömmliche feste Schreibtisch ist bei Medialine ein Auslaufmodell. Das Unternehmen folgt hier dem Konzept des Future Workplace, in dem die Mitarbeiter entsprechend der jeweiligen Aufgaben temporär in unterschiedlichen Teams und auch in verschiedenden Räumen zusammenarbeiten. Die Frage, wo man sich hinsetzt und mit welchem Equipment man arbeitet, entscheidet sich situativ. Trotzdem kann man an jedem Standort auch einen identischen "Arbeitsplatz" im Sinne von Arbeitsmitteln und Ressourcen vorfinden. Dafür hat Medialine zusammen mit Dell EMC passende Modelle entwickelt und realisiert.

Zur "Mission Mitarbeiter" gehören bei Medialine auch ein eigenes Online-Tool, mit dem automatisch einmal pro Woche das Feedback der Mitarbeiter eingeholt wird: beispielsweise zu den Themen Weiterbildung, Gesundheit oder Organisation. Die jeweils fünf bis sechs Fragen lassen sich innerhalb weniger Minuten beantworten und werden völlig anonym ausgewertet. "Das erlaubt eine genaue Einschätzung wichtiger Parameter", erklärt Hörhammer. "Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf Wohlbefinden und Motivation erfassen wir damit sehr zeitnah, sodass wir gegebenenfalls rasch gegensteuern können." Das Tool funktioniert also dynamisch und wird von den Mitarbeitern gut angenommen; die Beteiligung liegt in der Regel bei etwa 70 Prozent. Da die Ergebnisse intern veröffentlicht werden, entsteht eine hohe Transparenz in allen die Mitarbeiter betreffenden Fragen.

Das Ergebnis von Mitarbeiter-Orientierung, flexiblen Arbeitszeitmodellen und hoher Transparenz bestätigt den Kurs von Medialine in Sachen Mission Mitarbeiter: "Wir haben kaum Fluktuation", resümiert Hörhammer.

 Medialine

Die Medialine EuroTrade AG verfügt als IT-Systemhaus für den gehobenen Mittelstand über die Geschäftsbereiche IT&C Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Dabei zeichnet sich das Unternehmen durch exzellenten Service, ein umfangreiches, innovatives Angebot sowie eine über 15-jährige Markterfahrung mit hervorragenden Referenzen aus.

Mit ihren acht Standorten in Deutschland und zwei Rechenzentren befindet sich Medialine auf Wachstumskurs und ist als Microsoft Gold-, Dell Premier Plus Partner und VMware Enterprise Solution Provider mit starken Partnern bei den Kunden unterwegs. Aus dem eigenen Rechenzentrum in Frankfurt am Main liefert Medialine mit "CompanyCloud" ein vollständiges Portfolio an Managed IT Services für den Mittelstand.

Medialine EuroTrade AG
Igelsbachstraße 13
D-55566 Bad Sobernheim