Autor: Marcus Reuber

Ohne Mobility geht gar nichts mehr. An jeder Haltestelle und in jedem Bus kann man besichtigen, dass die alte Seefahrerregel "eine Hand für den Mann, eine Hand für das Schiff!" erfolgreich für die Welt des "Allways Online" adaptiert wurde: "eine Hand für den/die Mann/Frau, eine Hand für das Smartphone!" Schon warnt die Polizei die Fußgänger, Straßen zu überqueren, ohne den Blick vom Smartphone zu lassen. Besser wäre wohl eine passende App aufzuspielen; Street Watch meldet: "Achtung, du wirst gleich überfahren."

Gar so total mobil muss es im Berufsleben nicht sein. Smartphones und Tablets braucht man hier natürlich auch, aber zum Arbeiten ist ein Gerät mit Tastatur meist die produktivere Alternative. Daher gilt hier die Devise "zwei Hände für das Gerät". Und man braucht einen Tisch oder eine Sitzgelegenheit, wenn das Gerät auf den Knien platziert wird. Unter diesen Voraussetzungen bieten mobile Systeme alles, was man für die Mobilisierung von Arbeitsprozessen benötigt: hinsichtlich Rechenleistung und Speicherplatz bleiben heute keine Wünsche mehr offen, die Notebooks stehen den stationären Geräten in nichts mehr nach. Wer will – oder muss – kann auf einer mobilen Workstation sogar anspruchsvollste Aufgaben, beispielsweise CAD-Aufgaben oder Rendering von Bilder und Filmsequenzen, ohne Leistungseinbußen ausführen. Gerade die hochleistungsfähige Displays lassen hier keine Wünsche offen.

Zwei große Unterschiede gibt es natürlich zwischen stationären und mobilen Geräten. Das sind zum einen die Abmessungen. Ob ein Desktop zwei Zentimeter höher oder breiter ist, ist für alle, die nicht in einem Büro mit Maßmöbeln arbeiten müssen, unerheblich. Und ist der Rechner erst mal aufgestellt, dann ist es auch egal, wie schwer es ist. Notfalls hilft die Sackkarre. Mobil kommt es auf jeden Zentimeter an. Ist das Notebook zu sperrig, nimmt man es nicht gern mit. Und man kann sich damit sehr unbeliebt machen, beispielsweise im Flugzeug. Ist das Gerät aber zu klein, ist es auch wieder nicht recht. Produktives Arbeiten geht eben besser mit einem großen Bildschirm. Hier sind Kompromisse angesagt, wozu die Technik das ihre beitragen kann, in dem sie den verfügbaren Raum auch wirklich ausnutzt: Das Dell XPS 13 rühmt sich nicht ohne Grund, das kleinste 13-Zoll-Ultrabook der Welt zu sein, denn der Rahmen des Bildschirms ist extrem schmal. Durch das praktisch randlose InfinityEdge-Display ist bei einem Notebook mit den typischen Abmessungen eines 11-Zoll-Geräts eine Bilddiagonale von 13 Zoll möglich.

Nico Lumma, Netzpolitiker, Autor und normalerweise Nutzer eines Macbooks, hat das Dell XPS 13 getestet und war besonders von den kompakten Abmessungen des Notebooks angetan; sein Urteil: "Passt überall rein." Kürzer kann man es nicht ausdrücken.

Flexibilität ist gefragt, wenn Nutzer ein Gerät für unterschiedliche Einsatzszenarien benötigen, beispielsweise auf Reisen, im Büro, im Home- Office, bei Kunden. Das kann dann zum Beispiel ein 2-in-1-System sein, das durch seine durchdachten Spezifikationen und sein Design keine zusätzlichen Geräte mehr erforderlich macht, also beispielsweise ein Ultrabook, das durch eine abnehmbare Tastatur zum Tablet umgewandelt werden kann.

 Nico Lumma hat im Rahmen der Inside-Circle-Kampagne das Dell XPS 13 getestet.

Der andere große Unterschied zum stationären Gerät ist natürlich die Akkulaufzeit. Ein leidiges Thema, aber Notebooks müssen ihren Strom nun mal mitbringen, nicht nur wenn sie im "Feld", das auch ein Wald oder eine Baustelle sein kann, eingesetzt werden, sondern auch im Büro. Es gehört zu den nicht so angenehmen Seiten des Berufslebens, wenn man zu Beginn einer Präsentation auf allen Vieren unter einem Tisch herumkriechen muss, um einen Stromanschluss zu finden. Das Dell XPS 13 sorgt hier vor und bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden, was eine Bestmarke für ein 13-Zoll-Notebook ist. Das sollte man jedoch im Rahmen einer Power-Point-Präsentation besser nicht ausreizen; da können die Folien noch so lustig animiert sein, spätestens nach 16 Stunden lässt die Aufmerksamkeit der Zuhörer in der Regel doch merklich nach. Nico Lummas Fazit zum Dell XPS 13 im Arbeitseinsatz ist zum Glück etwas kürzer: "Eine solide Maschine zu einem guten Preis. Wie bei Dell zu erwarten. Kann man gerne weiterempfehlen." Das kann man so stehen lassen.