Autor: Peter Beck, Workstation Technologist bei Dell Deutschland

Mobiles Arbeiten ist in allen Branchen oder Berufsgruppen üblich. Dabei erstreckt sich Mobilität mittlerweile auch auf Tätigkeiten, die bis vor nicht allzu langer Zeit trotz Notebook notgedrungen an den Schreibtisch gekoppelt waren, ganz einfach weil sie ein Maß an IT-Leistung verlangt haben, das mobil nicht bereitgestellt werden konnte. Heute sind jedoch auch ehemals typische Anwendungsszenarien von stationären Workstations, zum Beispiel in Konstruktion und Architektur, bei der Entwicklung von Werkzeugen und Formen für die Fertigung, bei aufwändigen Simulationsrechnungen oder auch bei der Bearbeitung von Animationen, Fotos und Videos, mobil möglich. Der Bedarf war zwar immer schon da: Auf der Baustelle, in der Produktionshalle eines Kunden, auf einem Prüfstand, auf dem Set – aber heute kann er gedeckt werden … nein, nicht durch Notebooks, das wäre hier kein zutreffender Begriff, sondern durch mobile Workstations.

Konzipiert sind diese Systeme für Anwendungen mit besonders großen Anforderungen: Hohe Prozessorleistung, High-End-Grafik, üppige Ressourcen, aber auch höchste Zuverlässigkeit, denn die Geräte stehen im beruflichen Einsatz und werden stark gefordert. Sie dürfen daher auch unter ungünstigen Umständen unter keinen Umständen ausfallen. Stellen wir uns nur mal einen Ingenieur oder einen Geologen vor, der zu einer Ölplattform weit draußen in der Nordsee geflogen wird – und der dort feststellen muss, dass sein mitgeführtes Gerät wetterfühlig ist; nur nebenbei: allein so ein Hubschrauberflug kostet leicht 10.000 Euro aufwärts. An einem Filmset hingegen ist vielleicht das Wetter besser, aber Equipment, Location und Personal sind trotzdem teuer, folglich muss eine Workstation, mit der man vor Ort Ergebnisse kontrolliert, um vielleicht einen Take sofort zu wiederholen, in vollem Leistungsumfang verfügbar sein. Natürlich sind mobile Workstations nicht nur draußen gut zu Hause: auch in herkömmlichen Büros sind Mitarbeiter mit mobilen Systemen flexibler und damit effizienter.

Die Dell Precision Workstations verbinden Mobilität, höchste Leistung und Zuverlässigkeit: hochauflösende, brillante Displays, aktuelle Grafik- und Prozessortechnologie sowie schnelle RAM- und Festplattenspeicher. Die Workstations sind natürlich für den Betrieb mit der einschlägigen professionellen Software zertifiziert und ermöglichen so eine reibungslose Arbeit.

Sven Schimmelpfennig von seed productions, einem Berliner Unternehmen, das auf die Produktion von Unternehmens-, Animations- und Werbefilmen spezialisiert ist, hat ein Flaggschiff der mobilen Dell-Work­stations, die Precision 5510, einem ausführlichen Praxistest unterzogen. „Wir benutzen die Systeme in den verschiedenen Etappen der Produktion von Animations- und Realfilm", erklärt Schimmelpfennig. „Der Rechner leistet unseren Grafikern gute Dienste auf dem gesamten kreativen Herstellungsweg."

 (Bild: seed productions)

Dabei war seed productions eigentlich immer auf Mac-Sys­teme eingeschworen. „Aber die Precision hat uns gereizt, die wollten wir mal ausprobieren", sagt Schimmelpfennig. „Für unsere Workflows, beispielsweise beim Rendering, ist es wichtig, dass wir ein Gerät zur Verfügung haben, auf dem wir den gesamten Workload auch unterwegs bewältigen können. Mobilität ist für uns insofern sogar wichtiger als die reinen technischen Spezifikationen. Aber mit der Precision ist es so, als hätte man die Leistungskraft eines Workstation-Towers in einer Aktentasche dabei." Na, wenn ein (ehemals?) eingefleischter Mac-User das sagt!

 Sven Schimmelpfennig und sein Team haben die Dell Precision 5510 im Rahmen der Inside-Circle-Kampagne getestet. (Bild: seed productions)