Von allen Abteilungen im Unternehmen hat die IT in den letzten Jahren sicher den größten Wandel durchgemacht. Ute Riester, Field Product Manager Client Solutions bei Dell, nennt den springenden Punkt: Früher waren alle Daten in vier Wänden eingeschlossen, physisch vor Ort und gut bewacht. Heute dagegen sind Geräte, Anwendungen und Daten zu einem großen Teil mobil und damit weit höheren Risiken ausgesetzt.

Um diese Sicherheitsprobleme zu lösen, gibt es verschiedene Ansätze: Eine Möglichkeit besteht darin, alle Daten im Rechenzentrum zu belassen und nicht zur mobilen Speicherung freizugeben. In diesem Fall beschränkt sich das Verlustrisiko auf die Hardware, sodass sich mögliche Schäden in engen Grenzen halten. Ein weiterer Vorteil: Wenn alles über das Rechenzentrum läuft, können die Mobilgeräte zentral verwaltet werden – eine saubere, einfache und unter Sicherheitsaspekten perfekte Lösung.

Für alle, die mehr Flexibilität brauchen und daher die Daten auf Mobilgeräten speichern müssen, empfiehlt sich die Festplattenverschlüsselung als grundlegende Sicherheitsmaßnahme. Falls Geräte verloren gehen, lassen sie sich zudem orten; es gibt die Möglichkeit der Remote-Löschung und sogar der Remote-Zerstörung.

In jedem Fall muss sich die IT-Abteilung mit der Unternehmensführung auf eine IT-Struktur einigen: Für welche Daten ist der mobile Zugriff erforderlich, welche und wie viele Geräte will man dem Anwender zur Verfügung stellen – und so fort. Pauschale Lösungen gibt es hier nicht, aber zum Glück viele mögliche Ansätze.