Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen: Cloud Computing ist der IT-Trend der Zukunft. Viele Unternehmen haben es schon fest in ihre täglichen Geschäftsabläufe integriert, denn die Vorteile wiegen schwerer als alle Herausforderungen und Bedenken. Vereinheitlichte Kommunikation, bessere Online-Zusammenarbeit, verkürzte Distanzen zwischen Mitarbeitern und Abteilungen: Das alles macht Unternehmen flexibler, schneller und produktiver. Nicht zuletzt lassen sich mittels Cloud-Services erhebliche Investitionskosten einsparen. Werner Schüler, Leiter Enterprise Accounts Intel EMEA, geht daher von einem Wachstum des Cloud Computing um rund 20 % in den nächsten vier Jahren aus.

 Aktives Herangehen ist ein Muss

Natürlich will der Einstieg in die Cloud sorgfältig geplant sein. Jürgen Domnik, Director Strategic Programs bei Dell, nennt hier zwei Hauptaspekte: erstens Sicherheit und Kontrolle, zweitens Integration der Cloud in die lokale IT. Beides macht vor allem Großunternehmen zu schaffen – denn hier verbreiten sich Cloud-Services oft unterschwellig, weil Fachabteilungen sie ohne Wissen der IT-Abteilungen nutzen. Damit tritt das Thema Compliance weit in den Vordergrund.

In kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Kontrolle meist einfacher, aber die Grundsatzfrage bleibt die gleiche: Wie lassen sich Cloud und interne IT so integrieren, dass beides zusammen reibungslos und sicher funktioniert? Mit diesem Thema muss sich der IT-Verantwortliche aktiv auseinandersetzen, also entsprechende Services untersuchen und Möglichkeiten eruieren, sie effizient einzusetzen.