Dem Megatrend Cloud Computing kann sich heute kein Unternehmen mehr entziehen. Allerdings will die Migration von IT-Systemen in die Cloud gründlich geplant und vorbereitet sein. Jürgen Domnik, Director Strategic Programs bei Dell, erläutert, worauf man besonders achten sollte: Zunächst muss klar sein, welche Applikationen überhaupt migriert werden sollen und welche Anforderungen sich damit verbinden. Auf dieser Basis kann man mit dem Cloud-Anbieter präzise Vereinbarungen treffen und sicherstellen, dass genau die benötigten Leistungen erbracht werden.

Am besten Schritt für Schritt vorgehen

Für die eigentliche Migration sollte man dann einzelne Phasen definieren – also nicht alle Applikationen gleichzeitig verlagern, sondern zunächst die weniger geschäftskritischen. Erst wenn das Ergebnis eingehend getestet wurde und funktioniert, können die nächsten Schritte getan werden. Genauso viel Sorgfalt erfordert die Auswahl des Cloud-Anbieters: Es gilt, einen vertrauenswürdigen Provider zu finden, der auch Unterstützung beim Migrieren der Systeme bieten kann. Ist die Migration auf diese Weise erfolgreich vollzogen, kommen die Vorteile der Cloud voll zum Tragen: Aus Investitionskapital wird Betriebskapital, IT-Ressourcen lassen sich schneller skalieren, und die Rechenzentren werden agiler. Nicht zuletzt gewinnt die IT an Professionalität, wenn sie an Spezialisten übertragen wird, die sich voll auf dieses Aufgabengebiet konzentrieren.