Software Defined ist derzeit neben Hyperconverged eines der heißesten Themen in der IT. Dabei ist die eigentliche Botschaft nicht neu - werden doch fast alle Anwendungen und Lösungen durch Software definiert. Neu und anders hierbei ist jedoch die Auslegung auf klassisch der Hardware vorbehaltenen Themen, wie Netzwerk und Storage. Software Defined Datacenter beinhaltet zumeist die folgenden 3 Komponenten:

  1. Software Defined Server
  2. Software Defined Network
  3. Software Defined Storage

Der erste Punkt ist dabei die klassische Virtualisierung - also die Abstraktion des Servers vom Betriebssystem und der Anwendung. Die beiden anderen Punkte bergen teilweise revolutionäre Ansätze, da sowohl Storage als auch Netzwerk in der Regel eher auf spezielle Hardware geschnitten wurde.

Das Entstehen solcher neuer Lösungen funktioniert natürlich auf der anderen Seite auch wieder nicht ganz ohne Physik - was hier gebraucht wird, ist die Hardware App.

Was ist also eine Hardware App? Dies ist ein leicht konsumierbarer IT Baustein aus Hardware, der sich je nach Software verschiedenen Aufgaben stellt. Mal fungiert er als Server, mal fungiert er als Storage und in Zukunft vielleicht auch als Netzwerk Switch.

Ein Beispiel einer solchen Hardware App ist in der Tat der Dell PowerEdge R730XD. Er ist bereits jetzt die Basis vieler Lösungen, die per Software aus ihm ein Storage- oder Backupgerät machen.

In Zukunft wird es daher immer wichtiger sein, auf solche Standardsysteme zu setzen.

Weitere Informationen:

http://www.dell.com/learn/de/de/debsdt1/server-technology

http://www.dell.com/us/business/p/emerging-technology-storage

http://www.dell.com/learn/us/en/05s5/business~large-business~en/documents~dell-networking-sdn-pov.pdf