Ein freies WLAN auf einem Unternehmensgelände ist für die Fahrzeug-Werke LUEG AG nicht nur ein Service für Kunden, sondern auch ein Vorteil für Mitarbeiter mit mobilen Systemen. Grundvoraussetzung einer derartigen Lösung ist die Sicherheit, denn die Geräte dürfen beispielsweise keinesfalls die Diagnose-Systeme stören. Mit dem Know-how der eebos GmbH aus Moers und der Technologie von Dell SonicWALL konnte ein sicheres WLAN für den internen und den externen Einsatz implementiert werden.

Mobility ist der große Trend in der IT, aber deren Umsetzung stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. So sollten die Kunden der Fahrzeug-Werke LUEG AG, einer der größten Kfz-Händler im Ruhrgebiet, mit eigenen Notebooks, Tablets oder Smartphones über einen individuellen WLAN-Gastzugang Zugriff auf das Internet erhalten. Gleichzeitig sollte für die neuen WLAN-fähigen Fahrzeug-Diagnose-Systeme von Mercedes ebenfalls ein sicherer Zugriff per WLAN geschaffen werden. Dabei ist besonders wichtig, dass der Zugriff der Diagnose-Systeme strikt geregelt ist und nur eine Verbindung zu den entsprechenden Gegenstellen möglich ist, um eine Infizierung der Geräte mit Schadsoftware über das Internet vollständig auszuschließen. Zudem musste die Anbindung der Geräte über das WLAN-Netz zu 100 Prozent zuverlässig funktionieren, da es andernfalls bei der Programmierung der Fahrzeugsteuergeräte zu irreparablen Schäden kommen könnte. Die vorhandene Infrastruktur bot nicht die Möglichkeit, interne oder externe Geräte über WLAN an die Netzwerkstruktur anzubinden.
Zu den Anforderungen  beim Aufbau eines freien WLAN-Netzes gehörte ein Intrusion-Prevention-System (IPS), um Bedrohungen für den sicheren Netzverkehr der Fahrzeug-Werke LUEG AG abzuwehren. Zudem musste die Nutzung von File-Sharing-Applikationen unterbunden werden, was  aufgrund des Urheberrechts für öffentliche Netze wichtig ist. In diesen Grenzen sollten aber sowohl die Kunden als auch die über 1.200 Mitarbeiter über WLAN freien Zugang zum Internet erhalten. Für die Mitarbeiter, sofern berechtigt, sollte auch der mobile Zugang auf die interne IT-Struktur möglich sein.
Bei der Auswahl der Firewall für die Konzernzentrale kam es nicht nur darauf an, die technischen Anforderungen zu erfüllen. Vielmehr sollte der Anbieter auch in der Lage sein, das zu erwartende weitere Wachstum des Unternehmens abzudecken. Die LUEG AG bat eine Reihe von Anbietern um Teststellung und Beratung und realisierte auf Basis dieser Evaluierung schließlich eine Lösung der eebos GmbH mit der Dell SonicWALL (NSA) Network Security Appliance 2400. Diese Next Generation Firewall vereint die geforderten Funktionen zur Überwachung von Anwendungen mit der Erkennung und Abwehr von Netzwerkeindringlingen. Die ReassemblyFree-Deep-Packet-Inspection (RFDPI)-Engine ist in der Lage, tausende Verbindungen gleichzeitig über alle Ports zu prüfen – ohne Einschränkungen bei der Dateigröße und bei gleichzeitig minimalen Latenzzeiten. Dank der Kombination einer ausgereiften Software und einer leistungsstarken Hardware haben gefährliche Anwendungen kaum eine Chance, im Netzwerk unentdeckt zu bleiben. Die NSA 2400 eignet sich auch als umfassendes Security-Gateway. In den anderen Centern der LUEG AG kommt zusätzlich jeweils eine Dell SonicWALL Firewall TZ 215 zum Einsatz, um die Netzwerkinfrastruktur auch dort gegen Netzwerkeindringlinge und Schadsoftware zu schützen. Somit wurde auch der Intranet-Datenverkehr zwischen der Konzernzentrale und den Centern in beide Richtungen zusätzlich abgesichert.

Neben der Absicherung des Netzwerkverkehrs evaluierte die LUEG AG außerdem, welche Access-Points leistungsstark genug waren, um mehrere Netzwerke störungsfrei und sauber voneinander getrennt betreiben zu können, so dass netzwerkbedingte Verbindungsabbrüche, die den Betrieb der Fahrzeug-Diagnose-Systeme gefährden, ausgeschlossen werden. Hier entschied sich das Unternehmen für die Dell SonicWALL Sonicpoints NE. Diese Access-Points bieten die Möglichkeit mehrere voneinander unabhängige und abgesicherte WLAN Netze aufzuspannen und diese zudem über die Frequenzbänder 2,4 Ghz und 5 Ghz zu verteilen.
Diese Lösung konnte dann kurzfristig von einem Dell-Partner realisiert werden: "Die eebos GmbH installierte innerhalb von nur einer Woche in allen Centern der LUEG AG die Access-Points von Dell SonicWALL und nahm daraufhin die Systeme in nur drei Wochen in Betrieb", erklärt Sascha Habegger, IT-Leiter des Unternehmens. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der verschiedenen WLAN-Netze für den internen und den externen Einsatz können die Kunden der Fahrzeug-Werke LUEG AG nun während eventueller Wartezeiten mit ihrem Smartphone oder Tablet online gehen und die Zeit so besser nutzen. Dadurch erhöht sich die Kundenzufriedenheit des Services.

Vorteile ergeben sich aber auch für die Mitarbeiter im Service-Bereich: Die Fahrzeug-Diagnose-Systeme können nun von Fahrzeug zu Fahrzeug bewegt werden, ohne dass sich der Servicetechniker jedes Mal um eine freie Netzwerkdose bemühen muss. Dabei besteht immer die Gefahr, dass ein Servicemitarbeiter oder ein Kunde über das Netzwerkkabel stolpert. So ist die WLAN-Lösung auch ein Beitrag zur Unfallverhütung. Zusätzlich wurde ein weiteres internes WLAN realisiert, mit dem die Mitarbeiter des Vertriebs die Kunden nun mit ihren mobilen Systemen direkt am Fahrzeug beraten können. Sie müssen zur Abfrage von Informationen nicht mehr den Umweg über Schreibtisch und Desktop-PC gehen. Auch dies ist ein Beitrag zur Optimierung des Verkaufsprozesses der Fahrzeug-Werke LUEG AG.

Links

Dell Software http://www.dell.com/learn/de/de/rc1077931/software-security

eebos GmbH, European Enterprise
Business Operation Solutions: www.eebos.com

Fahrzeugwerke Lueg AG: www.lueg.de